BURN - OUT


Erschöpfungssyndrom

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Burnout-Syndrom

Sie fühlen sich ausgepowert, sind ständig müde, nichts geht mehr:

Gut 18 Prozent der Berufstätigen in Deutschland leiden am Burnout-Syndrom. Welt der Wunder zeigt, wie es dazu kommt, dass jemand "ausbrennt" - und wie Betroffenen geholfen werden kann.
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Erschöpfungssyndrom = Burn-Out

Menschen, die viel und engagiert mit anderen Menschen arbeiten wie z.B. Lehrer, Kranken- schwestern, Sozialarbeiter und Ärzte leiden nach Jahren aufopfernden Engagements in ihrer Arbeit oft an Erschöpfung und innerer Leere.

Dieses Syndrom des „inneren Ausbrennens", Burn-out genannt, ist durch eine Reihe von recht unterschiedlichen Beschwerden ge-
kennzeichnet, die sich über einen längeren Zeitraum entwickeln: Man fühlt sich elend, emotional, geistig und körperlich ermüdet, leidet unter Konzentrationsmängeln, Kopf-
schmerzen, Übelkeit, Schlafstörungen, kleineren Infekten, Verspannungen mit ver-
schiedenen Beschwerden des Bewegungs-
apparates.

Es besteht eine erhöhte Unfallgefahr. Die Suchtanfälligkeit (Alkohol, Nikotin, Esssucht) steigt. In fortgeschrittenen Stadien besteht eine tiefe Resignation mit Suizidgefährdung.

Der Weg zum inneren Ausbrennen
Eine genaue Erhebung der Lebensgeschichte zeigt oft hochbegabte und engagierte Men-
schen, die sich in ihrem Beruf mit hoher In-
tensität engagierten. Berufliche Interessen wurden vor das Privatleben gestellt. Beziehungen oder Ehen leiden darunter oder brechen auseinander. Arbeit ist das Wichtig-
ste im Leben der Betroffenen. Auf berufliche Rückschläge und Misserfolge reagieren sie empfindlich und arbeiten noch mehr.

Signale des Körpers wie Erkältungen, Allergien, Verdauungs- und Gelenkprobleme werden nicht ernst genommen. Kleinere entspannende Tätigkeiten und Hobbys sind nicht mehr interessant. Irgendwann bringt auch der Urlaub keine Entspannung mehr.

Kurz nach Arbeitsbeginn ist die Erholung sehr rasch wieder vergangen. Dann gewöhnen sie sich an den Dauerzustand der Erschöpfung. Ihr Berufsleben und das Engagement wer-
den zur Routine. Die Betroffenen empfinden dieses Abflachen des Engagements zunächst als Erleichterung! Damit verbunden ist aber ein Abflachen des Gefühlslebens insgesamt.

Oft spielen nun Alkohol und Suchtmittel eine zunehmend wichtige Rolle, um zeitweise aus dem Trott auszubrechen. Oft tritt eine Krise ein, ein Herzanfall vielleicht, ein Kollaps, eine Schwindelattacke oder eine andere Erkran-
kung. Wenn sie zu diesem Zeitpunkt den Arzt aufsuchen, kann es im günstigeren Fall der Beginn einer neuen Zeit, einer Veränderung werden.

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